Blumenlieder und tierische Reime
Der eine heißt Hirschfeld und singt Blumenlieder,
der andere ... reimt Tierisches im Stil von Wilhelm Busch. In
Riegelsberg sorgten sie ... für gute Laune.
Mit Hut und Humor startete die Riegelsberger Volkshochschule ins
Frühlingssemester. Zum Einstand bot das Hühnchen-Trio
Naturbetrachtungen der besonderen Art in der Rathausgalerie. Die
77 aufgestellten Stühle waren fix besetzt. Von weiter hinten
sahen sich der Dichter und der Sänger verdammt ähnlich.
Beide hatten karierte Hemden an und herzallerliebste Strohhütchen
auf dem Kopf, und beiden saß der Schalk im Nacken. Im Wechsel
rezitierte der eine Bös-Witziges aus eigener Feder, bot der
andere Blumenlieder aus der Welt der Operette und des Schlagers,
liebevoll mit Ironie gewürzt. ...
Ody dichtet famose Geschichten. Alles reimt sich vorne, hinten
und in der Mitte und läuft runter wie Öl. Man muss dauernd
lachen, obwohl viele Tierchen dran glauben müssen. Ähnlich
wie bei Wilhelm Busch. Kein Wunder, dass Ody dreimal den Wilhelm-Busch-Preis
eingeheimst hat. Den Trierer Sänger und Gesangslehrer Berthold
Hirschfeld kennt er von einer Lesung. Seit sechs Jahren machen
sie Programme zusammen. Temporeich, lustig und voller Pointen.
"Schwimm Hühnchen schwimm" ist nach einem Ody-Gedicht
benannt.
"Das Schwimmen ist nicht schlimm. Schlimmer ist das Untergehn
auf Nimmer-Nimmer-Wiedersehn", summen sie dem Publikum vor.
Schnell haben alle den Refrain drauf, singen fröhlich mit.
Mit klitzekleinen Handbewegungen bringt Hirschfeld das Publikum
in Schwung.
Als der weiße Flieder wieder blüht, ruscht er mal eben
auf den Knien zu der Dame, die vorne an der Ecke sitzt. An anderer
Stelle verteilt er rosarote Rosen, "weil die roten alle waren".
Zwischendrin lässt Ody eine gewisse Luise auf der Wiese sonnenbaden,
bis sie knallrot ist. Schon naht der Stier. Sie springt auf, der
Busen wackelt - und hinter ihr das wilde Tier. Herrlich. Für
die schwungvolle Begleitung am Klavier sorgte Sebastian Benetello,
seinerseits Kirchenmusiker in Riegelsberg. ... Er springt als
Zweitbesetzung ein, wenn Pianist Georg Weege verhindert ist.
Saarbrücker Zeitung, 30.01.2012
Reichlich Spaß im Schiffsbauch mit lyrisch-komischem Tiefgang
Gemeinde Beckingen, 28. Mai 2010
Hühnchen-Trio unterhielt mit fast schonungslosen Geschichten
- Eine gänzlich neue Fassung von urkomischen Geschichten
aus Flora und Fauna sowie zum Thema Frauen, Männer und Liebe
servierte das Hühnchen-Trio, [...] im Schiffsbauch
des Theaterschiffes Maria Helena. [...]
Verschmitzte, geschliffene und schwarzhumorige Geschichten präsentierte das
Hühnchen-Trio, [...] bei Schwimm, Hühnchen Schwimm
zum Vergnügen aller.
Oh leck, so lange habe ich schon lange nicht mehr gelacht, kommentierten
die Zuhörer die urkomische launige Lyrik am Ende der gut zweistündigen
Veranstaltung, bei der ein Lacher den anderen jagte Wer nicht hingegangen
ist, hat echt was verpasst, das war echt klasse, so die einhellige Meinung.
Saßen die drei Männer zunächst auf der Bühne wie die Hühner
auf der Stange. [...] Ja und dann? Ja dann: Schwimm, Hühnchen,
Schwimm mit allen üblen Konsequenzen! Teilweise makaber, oft durchaus
sarkastisch, auf jeden Fall aber immer unfassbar schonungslos, präsentierten
die drei Hühnchen ungeahnte Blickwinkel aus der Tier- und Pflanzenwelt und
dem Dauerbrenner, dem Thema Liebe. Ob nur ein ordinärer Fisch oder lüsterner
Walgesang, Liebe unter Pinien, oder ein depressiver Killerwal, der, endlich an
Land geschwommen, in ungewollter Weise immer wieder von Greenpeace gerettet wurde,
endlos waren die lyrischen Geschichten, die immer mit einem Lacher auf ihrer Seite
endeten. Unglaubliche Szenen, so banal, und doch unfassbar. Dabei waren nicht
nur die Texte aus der Feder von Gregor Köhne Klasse, sondern auch die Gesangseinlagen,
für die Berthold Hirschfeld in Begleitung von Georg Weege am Klavier zuständig
war. Er begeisterte musikalisch mit all seiner Inbrünstigkeit. Sie führten
in die reichhaltig blühende wie fruchtende Flora. Mit Gesang im Ohr begab
man sich so auf musikalisch-botanische Exkursion.
Einen Streifzug durch Mutter Natur, ausgelassen fröhlich,
bissig, aber auch tiefsinnig und manchmal auch nachdenklich, präsentierte
das Hühnchen-Trio mit seiner naturbelassenen Lyrik und war dabei so spontan
und unterhaltsam, dass sich das Publikum köstlich amüsierte.
Hermine und das Hauruck-Verfahren
Saarbrücker Zeitung, kjs, 15.03.2010
Das Publikum war hingerissen vom Ausflug des Hühnchentrios in die Welt der
Operette. "Im weißen Hendl" parodiert den schönsten Zustand
der Welt, die Liebe, mit herrlich bissigen Kommentaren.
Jaja, die Liebe. . . die ganze Welt macht sie himmelblau, das Herzchen spielt
verrückt, noch nie war das Leben so schön - doch was ist das? Eben noch
lagen sich Mann und Frau glückselig in den Armen, da tönt aus dem Hintergrund
ein gar böser Schüttelreim: "So manche wünscht, dass Rattengift
bisweilen auch den Gatten trifft." Oder: "Komm, Schicksal, sei gnädig,
und mach mich bald ledig. . ."
Im vergangenen Jahr begeisterten Berthold Hirschfelder, Georg Weege (am Klavier)
und Gregor Köhne, genannt Ody (eigene Gedichte) mit ihrem Programm "Schwimm,
Hühnchen, schwimm". Nun nimmt das "Hühnchentrio" schwülstige
Operettenmelodien und -texte mit einer Ernsthaftigkeit aufs Korn, dass es eine
wahre Pracht ist. Premiere von "Im weißen Hendl" war am Freitagabend
auf dem Theaterschiff Maria-Helena. Und weil eine gepflegte Operette nicht ohne
weiblichen Anteil auskommt, haben die drei Herren die Sopranistin Antonia Lutz
in ihre Mitte gebeten - Hühnchentrio mit Küken quasi. Das Kleine hat's
faustdick hinter den Ohren, verdreht mit viel Charme den Männern den Kopf
und scheut sich auch nicht, ihrem Objekt der Begierde das Hemd aufzuknöpfen.
. .
Antonia Lutz und Berthold Hirschfeld wiegen sich im Dreivierteltakt
durch die Schmachtfetzen, und man möchte selbst fast mit vor Glück zerfließen,
wären da nur nicht die bissigen Texte, die Ody einstreut. Respektlos konterkariert
der Dichter die scheinbar unendlichen Freuden des schönsten Gefühls
der Welt. Ody erzählt in seinen Gedichten von wilden Nächten mit desaströsem
Ausgang und der Einsamkeit, wenn das Füllhorn der Liebe geleert ist. Man
möchte sich vor Lachen fast wegwerfen, wenn Ody die Geschichte von "Hermine"
ausspinnt, die ihren Gatten nicht mehr erträgt und ihn darum im Hauruck-Verfahren
ins Jenseits befördert - was ihr selbst gar nicht gut bekommt.
Schwungvoll begleitet der Mann am Klavier, Georg Weege, diesen
höchst erquickenden Streifzug durch die Höhen und Tiefen der Leidenschaften
und steuert gesanglich eigene Weisheiten zum Thema bei. Das Publikum war hingerissen.
Schwimm, Hühnchen, schwimm
GEW-Saarland, Georges Hallermayer, Februar 2010
Wer sich gedacht hat, das saarländische Ensemble würgt
das Hühnchen stellvertretend für unsere Landesregierung, sah sich getäuscht.
Das "Hühnchentrio" würgte auch nicht an der Sprache, nein,
geschliffen, wortreich, gefühlvoll gereimt setzte Lyiker Ody seine witzig-makabren
Pointen, schließlich verenden in seinen Versen ein gutes Dutzend Haustiere.
"Naturlyrik" zum Schmunzeln, nachdenklichen Mitfühlen, so animierte
uns der Bariton B. Hirschfeld zum beschwingten Mitsingen zu altbekannten Chansons
und Liedern, begleitet vom Pianisten G. Weege.
Dank für diesen entspannend entspannten Abend gebührt dem GEW Kreisverband
Saarbrücken, der Ende Februar aufs Theaterschiff Maria-Helena, vor Anker
an der Saarbrücker Oper, eingeladen hatte. Ich hätte mir gewünscht,
dass noch mehr der Einladung gefolgt wären. Aber die, die da waren (auch
aus dem Landesvorstand wurden welche gesichtet), rieben sich ihre schmerzenden
Lachmuskeln beim abschließenden Plausch.
Schwimm, Hühnchen, schwimm
Die Rheinlandpfalz und Wochenblatt 21.11.2009
(draufklicken und lesen)
Liebeslust, Liebesfrust und kurzer Prozess
(von Dorothee Quaré-Odenthal)
Die Premiere einer Operetten-Revue haben die Zuschauer im Hof des Landesmuseums
erlebt. Das launig-lyrische "Hühnchen-Trio" mit Sopranistin Gudrun
Bär entführte ins "Weiße Hendl".
... Im "Weißen Hendl" des "Hühnchen-Trios" Berthold
Hirschfeld, Ody (Gregor Köhne) und Georg Weege, das seine Premiere nun im
Hof des Landesmuseums erlebt hat, geht es da etwas turbulenter zu. So ergeben
Sänger Berthold Hirschfeld und Sopranistin Gudrun Bär, die das "Hühnchen-Trio"
als Gaststar zum Quartett erweitert, ein recht überzeugendes und gutgelauntes
Liebespaar.
Gemeinsam oder als Solisten präsentieren sie bekannte Musiknummern des "Weißen
Rößl" wie etwa "Die ganze Welt ist himmelblau" oder
"Es muss was Wunderbares sein", lassen musikalisch kaum einen Wunsch
offen.
Das Publikum allerdings kommt nicht ohne Lachen davon, was vor allem den feinsinnigen,
stilsicheren und gekonnt gereimten Liebesgedichten von Ody (Gregor Köhne)
zu verdanken ist. Diese variieren von verträumt-romantisch ("Sollen
unsrer Liebe Flügel wachsen") über humorig ("Der Affe hat
im Abendrot mit der Giraffe Liebesnot") bis zu schwarzhumorig und manches
Mal an Loriot erinnernd, wenn Ody reimt: "Was feucht ist, brennt nur selten
- soll ja auch für Gatten gelten" oder "So manche wünscht,
dass Rattengift zuweilen auch den Gatten trifft". Die untreue Ehefrau - deren
Schönheit zunächst schwärmerisch beschrieben worden ist - wird
mit Tee beseitigt: "Genau wie dich ließ ich ihn ziehn, und was da bitter,
war Strychnin." Zu guter Letzt beweist Ody mit "La Le Lu", dass
er auch singen kann, und der "Mann am Klavier", Georg Weege, gibt im
Laufe der Revue ebenfalls zwei Lieder zum Besten. Nach mehreren Zugaben werden
das "Hühnchen-Trio" und Gudrun Bär entlassen. Im Oktober wird
"Im Weißen Hendl" im "SchMIT-Z" zu sehen sein.
(Volksfreund/Trier, 11.07.2008)
"Grandios ist nicht nur die schauspielerische Leistung der Protagonisten
... Grandios ist auch der durchgehend gereimte Text von Gregor Köhne alias
Ody, der seinen Figuren manch flotten Spruch in den Mund legt ...
(Saarbrücker Zeitung 2009)
Besinnlich-Respektloses zum Fest
(von Dorothee Quaré-Odenthal)
Auf ein emotionales Karussell von Weihnachts-Sentimentalität bis zu Augenzwinkern
und Ausgelassenheit hat das "HühnchenTrio" die Besucher des "SchMIT-Z"
geschickt: Mit "Mist & Myrrhe" präsentierte es einen launigen
Weihnachtsreigen.

Trier. Nicht nur Ochs und Esel wohnen im Bethlehemer Stall einer besonderen Geburt
bei - nein, auch Hühnchen Henriette sitzt scheu in einer Ecke im Heu. Viele
Menschen sind zugegen. "Wir haben nichts aufzutischen!", fällt
Maria ein und: "Heut gibt es Huhn!", hat Josef die Lösung. "Mit
einem Spritzerchen Limette - das war's dann mit Henriette", gibt Ody (Gregor
Köhne) das Ende der Geschichte zum Besten, das vom Publikum mit viel Gelächter
und Applaus quittiert wird. Mit seinem Weihnachtsprogramm "Mist & Myrrhe"
beweist das launig-lyrische "HühnchenTrio" im "SchMIT-Z"...
, dass es möglich ist, in einem Moment romantischem Glöckchengeklingel
zu lauschen, aus voller Kehle "Jingle Bells" mitzusingen und von Kindertagen
zu träumen - um sich im nächsten Augenblick köstlich über
die anschaulich geschilderten Ausdünstungen der Rentiere, das auf dem Schlitten
festgefrorene Hinterteil und den Weihnachtsmann in Pumps und Fummel zu amüsieren.
Dichter, Bühnenautor und Rezitator Gregor Köhne präsentiert seine
gesammelten Weihnachts- und Wintergedichte, in denen er sich ungeniert und manchmal
schwarzhumorig über das "Fest der Liebe" verbreitet. So lässt
er einen Engel mit 100 Sachen ans Fenster krachen; die ausgeschlagenen Schneidezähne
dienen für's nächste Jahr als Einflugschneise. Leider kann man ohne
Schneidezähne nicht besonders gut Weihnachtslieder pfeifen. Sänger Berthold
Hirschfeld, begleitet von Georg Weege am Klavier, lässt musikalisch keinen
Weihnachtswunsch offen, beherzt wird etwa bei "Leise rieselt der Schnee"
und "O Tannenbaum" mitgesungen und -geklatscht. Nach mehreren Zugaben
verabschiedet sich das "HühnchenTrio" mit besten Wünschen
für die "schönste Zeit des Jahres".
(Volksfreund/Trier, 16.12.2008)
"Odys kurze Gedichte sind pointiert, oft lustig, aber auch nachdenklich und
leise."
(Bild, Saarbrücken 2008)
"Berthold Hirschfeld, Georg Weege und Ody ... lassen trotz herbstlicher Temeraturen
ihr amüsantes Federvieh zu Wasser."
(Saarbrücker Zeitung 2008)
"Schwimm, Hühnchen, schwimmm- fröhlich und bissig"
(Saarbrücker Zeitung 2008)
"... Lange vor Gernhardt pflegten bereits Christian Morgenstern, Erich Kästner
oder Wilhelm Busch den absurden Humor. Und mit Melitta Kessaris, Michael Schönen
oder Ody (Gregor Köhne) gibt es ebenbürtige Nachfolger. ..."
(Mindener Tagblatt 2008)
"Schwimm Hühnchen Schwimm: Einmalig !!!! Ich habe lange nicht mehr soviel
gelacht und mich so gut amüsiert!!! GROSSES Kompliment !!! Tolle Sache."
(Internet 2008)
"Hundeliebhabern wurde schwer zugesetzt. Geht es in der mit dem 1. Preis
ausgezeichneten "Yorkie-Trilogie" von Ody (Gregor Köhne) doch um
wahrhaft bestialische Vorgänge. Was mit eines Hundes bösem Hundemord
beginnt, endet schließlich grob fahrlässig in Tierliebe mit Todesfolge.
Ein Frauchen drückt das fabelhafte Hundchen Nummer drei an ihrer Brust zu
Tode und geht selbst ein in Gram und Scham. Statt Trauergesang ertönte tosender
Applaus für solche hundsgemeine Versedrechselei."
(Schaumburger Nachrichten 2001)
"Ody's RAUMGEFUHL is evocative and moving, with an unexpected twist at the
end."
(NEW HOPE INTERNATIONAL REVIEW ON-LINE 2002)